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not babies

Zehn Blätter · Hamburg 2026

Worum es geht

Es gibt Verbindungen zwischen Menschen, für die unsere Sprache kein Wort hat. Tiefer als Freundschaft, aber nicht das, was man Liebe nennt, weil nichts daraus entsteht, das sich zählen ließe. Keine Ehe, kein Haushalt, keine Kinder. Was nichts hervorbringt, gilt wenig. Also bekam es keinen Namen, und was keinen Namen hat, lässt sich schlecht verteidigen.

Was hier hängt

Dieses Blatt trägt den einzigen eigenen Text der Reihe. Die acht anderen zitieren Menschen aus fünf Jahrhunderten, die dasselbe erlebt und ebenfalls kein Wort dafür gefunden haben. Ein Philosoph in Bordeaux, ein Dichter im preußischen Militär, zwei junge Frauen in Frankfurt, ein Dichter vor Gericht in London, zwei Schriftstellerinnen in Boston, zwei Professorinnen in Massachusetts, ein Mathematiker in Manchester. Briefe, Gedichte, eine Aussage vor Gericht. Sie sagen fast dasselbe, ohne voneinander zu wissen. Eines der Blätter zeigt, wie dieselbe Sprache klingt, wenn sie nur in eine Richtung geht.

Das letzte Blatt ist wieder von heute und zitiert niemanden. Zwei Menschen haben aufgeschrieben, worauf sie sich geeinigt haben, in acht Punkten. Der Versuch, für die Sache eine Form zu finden, nachdem fünf Jahrhunderte kein Wort gefunden haben.

Warum kein Name

Auf keinem Blatt steht ein Autor. Die Texte stammen von der einen Hand, die Bilder von der anderen. Wer das ist, gehört nicht zur Sache.

Die Zeile am Fuß jedes Blattes

Honi soit qui mal y pense. Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt. Der Satz ist seit dem vierzehnten Jahrhundert der Wahlspruch des englischen Hosenbandordens. Er steht hier, weil er die ganze Bewegung enthält: Nicht das Verhältnis ist zweifelhaft, sondern der Blick darauf.

1580

Michel de Montaigne über Étienne de La Boétie · Bordeaux

Wer war das

Zwei Juristen am Gerichtshof von Bordeaux. Montaigne war fünfundzwanzig, als er La Boétie 1558 kennenlernte, La Boétie drei Jahre älter und bekannt für eine Schrift darüber, warum Menschen sich freiwillig unterwerfen. Sie hatten einander vorher gelesen. Die Freundschaft dauerte fünf Jahre.

Was geschah

1563 starb La Boétie nach kurzer Krankheit, dreiunddreißig Jahre alt. Montaigne war die letzten Tage bei ihm und schrieb den Verlauf für seinen Vater auf. Zwei Jahre später heiratete er, bekam Kinder, wurde Bürgermeister von Bordeaux. Und schrieb bis ans Ende, dass dieses eine Verhältnis das einzige gewesen sei, das zählte.

Er wollte La Boéties Schrift in die Mitte seines eigenen Buches setzen, als Denkmal. Dann benutzten politische Pamphletisten den Text für ihre Zwecke, und Montaigne druckte ihn nicht. An die Stelle, wo der Freund stehen sollte, setzte er dessen Sonette. Später nahm er auch die wieder heraus. Das Kapitel über die Freundschaft ist ein Rahmen um eine leere Mitte.

Warum das hier hängt

Montaigne unterscheidet sauber: Was wir gewöhnlich Freundschaft nennen, entsteht aus Anlass und Nutzen. Das andere hat keinen Grund, den man angeben könnte. Auf die Frage, warum er ihn liebte, gibt er die vier Wörter, die seither jeder zitiert, der dasselbe nicht erklären kann.

Michel de Montaigne, De l'amitié, aus dem ersten Buch der Essais, 1580. Übertragung aus dem Französischen für diese Reihe.

make love, not babies. Eine Reihe über Verbindungen, für die es kein Wort gibt. Zur Einführung

1776

Johann Wolfgang Goethe an Charlotte von Stein · Weimar

Wer war das

Goethe war sechsundzwanzig, gerade in Weimar angekommen, berühmt seit dem Werther. Charlotte von Stein war zweiunddreißig, Hofdame, verheiratet mit dem Oberstallmeister, Mutter von sieben Kindern, von denen drei lebten. Sie kannten sich seit November 1775.

Was geschah

In zehn Jahren schrieb er ihr mehr als sechzehnhundert Briefe und Zettel, manchmal mehrere an einem Tag. Er wechselt darin mitten im Satz zwischen Sie und du. Was zwischen ihnen war, hat nie jemand entscheiden können, auch die beiden selbst offenbar nicht.

Im September 1786 brach er heimlich nach Italien auf, ohne ihr zu sagen, wohin. Nach seiner Rückkehr lebte er mit Christiane Vulpius, und im Sommer 1789 war es vorbei. Ihre Briefe an ihn sind nicht erhalten, sie hat sie zurückbekommen. Von diesem Verhältnis besitzen wir nur seine Hälfte.

Warum das hier hängt

Es gab keine Form dafür. Sie war verheiratet und blieb es, ein Verhältnis im gewöhnlichen Sinn war es nach allem, was man weiß, nicht. Übrig bleibt ein Mann, der einer Frau zehn Jahre lang schreibt, sein ganzes Wesen sei bei ihr, und der bis zuletzt kein Wort dafür hat, was sie ihm ist. Er hat das Ende dieser Sache nie erklärt. Er ist einfach abgereist.

Johann Wolfgang Goethe an Charlotte von Stein, Briefe der Jahre 1776 bis 1784. Die Handschriften liegen im Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar.

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1805

Heinrich von Kleist an Ernst von Pfuel · Berlin, 7. Januar

Wer war das

Kleist war siebenundzwanzig, Pfuel fünfundzwanzig. Sie kannten sich seit 1797 aus dem Potsdamer Regiment, beide hatten den Militärdienst quittiert und wussten nicht, was aus ihnen werden sollte. Sie waren zusammen gereist, hatten in der Schweiz zusammen gewohnt und sich ein Jahr vor diesem Brief in Dresden wiedergesehen.

Was geschah

Kleist schreibt aus Berlin. Er hofft auf eine Anstellung in Ansbach und bittet Pfuel, mitzukommen. In diesem Zusammenhang steht der Satz, um den es geht: Ich heirate niemals, sei Du die Frau mir, die Kinder, und die Enkel.

Es ist ein Antrag, und Kleist weiß das. Er beruft sich auf Lykurg und die Spartaner, weil die Antike ihm die einzige Sprache lieh, die es für so etwas gab. Der Brief endet mit dem Satz, dass ihn niemand auf der Welt liebt, wenn dieser eine ablehnt.

Pfuel kam nicht. Er trat wieder in preußische Dienste, wurde General, war 1848 für wenige Wochen preußischer Ministerpräsident und starb mit sechsundachtzig. Kleist nahm sich sechs Jahre nach diesem Brief am Wannsee das Leben, vierunddreißig Jahre alt. Pfuel hat ihn um fünfundfünfzig Jahre überlebt.

Warum das hier hängt

Kleist bietet einem Mann an, was man sonst einer Frau anbietet, und stellt es in einem Atemzug neben Kinder und Enkel. Das ist kein verstecktes Bekenntnis. Das ist der Vorschlag einer Lebensform, für die es keinen Namen und keinen Ort gab. Er hat ihn schriftlich gemacht, und er hat keine Antwort bekommen.

Heinrich von Kleist an Ernst von Pfuel, Berlin, 7. Januar 1805.

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1840

Bettina von Arnim über Karoline von Günderrode · Frankfurt

Wer war das

Bettina Brentano war neunzehn. Karoline von Günderrode war vierundzwanzig und Stiftsdame in Frankfurt, was hieß: versorgt, unverheiratet, ans Haus gebunden. Sie veröffentlichte Gedichte unter einem Männernamen. Zwischen 1804 und 1806 schrieben die beiden sich fast täglich.

Was geschah

Günderrode liebte den Philologen Friedrich Creuzer, der verheiratet war. Im Juni 1806 brach sie seinetwegen die Freundschaft mit Bettina ab. Wenige Wochen später ließ Creuzer ihr durch einen Freund ausrichten, dass es zu Ende sei. Am 26. Juli 1806 nahm sie sich in Winkel am Rhein das Leben, sechsundzwanzig Jahre alt.

Bettina wartete vierunddreißig Jahre. Dann machte sie aus den Briefen ein Buch. Es ist keine Ausgabe der Briefe, sondern eine Dichtung daraus, gekürzt, verschoben, ergänzt. Was auf dem Plakat steht, ist Bettinas Fassung von 1840, nicht der Wortlaut von damals. Sie hat sich das Verhältnis noch einmal geschrieben, wie es hätte bleiben sollen.

Warum das hier hängt

Für das, was die beiden verband, gab es ein Wort, aber es war eines, das niemand ernst nahm: Freundinnen. Bettina schreibt über den Kanarienvogel, den sie verschenkt, und sagt im selben Zug, dass sie selbst nicht zu verschenken ist. So spricht man nicht über eine Bekannte. Ein Wort für ihre Sache hatte sie nicht. Also hat sie ein ganzes Buch dafür gebaut.

Bettina von Arnim, Die Günderode, 1840, nach Briefen der Jahre 1804 bis 1806.

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1895

Oscar Wilde vor Gericht · Old Bailey, London, Ende April

Wer war das

Wilde war vierzig, der erfolgreichste Bühnenautor Londons, verheiratet, zwei Söhne. Lord Alfred Douglas war vierundzwanzig, Sohn des Marquess of Queensberry. Dessen Vater hinterließ in Wildes Club eine Karte, auf der er ihn öffentlich beschuldigte.

Was geschah

Wilde verklagte ihn wegen Beleidigung. Das war der Fehler. Die Gegenseite trug zusammen, was sie über sein Leben herausfinden konnte, der Prozess kippte, Wilde zog die Klage zurück und wurde am selben Tag verhaftet. Jetzt stand er selbst vor Gericht, wegen grober Unzucht.

Ende April 1895 fragte ihn der Ankläger nach einer Zeile aus einem Gedicht von Douglas: Was ist die Liebe, die ihren Namen nicht zu nennen wagt? Wilde antwortete mit der Rede, die auf dem Plakat steht. Der Zuschauerraum applaudierte. Am 25. Mai wurde er verurteilt, zwei Jahre Haft mit Zwangsarbeit, das Höchstmaß. Er kam als kranker Mann heraus, ging nach Frankreich und starb 1900 in Paris, sechsundvierzig Jahre alt.

Warum das hier hängt

Wilde beruft sich auf Platon, Michelangelo und Shakespeare und nennt die Sache geistig und rein. Ob er das glaubte oder ob es die einzige Verteidigung war, die das Jahrhundert ihm ließ, ist bis heute offen. Sicher ist etwas anderes: Bestraft wurde, was Hunderte ungestört taten, solange sie schwiegen. Er hatte den Prozess selbst angestrengt und damit das Schweigen gebrochen. Auf dem Höhepunkt seiner Verteidigung tut er genau das, wovon er spricht, er nennt den Namen.

Oscar Wilde, Aussage vor dem Central Criminal Court, London, April 1895. Die Frage bezog sich auf das Gedicht Two Loves von Lord Alfred Douglas, 1894. Übertragung aus dem Englischen für diese Reihe.

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1911

Sarah Orne Jewett und Annie Adams Fields · Boston

Wer war das

Annie Adams Fields war die Frau des bedeutendsten Verlegers Neuenglands. In ihrem Haus in der Charles Street verkehrte, wer in der amerikanischen Literatur Rang hatte. 1881 starb ihr Mann. Sarah Orne Jewett schrieb Erzählungen über die Küste von Maine und gilt heute als eine der wichtigsten Autorinnen ihres Landes.

Was geschah

Sie lebten fünfundzwanzig Jahre zusammen. Boston hatte für solche Haushalte einen Ausdruck, Boston marriage, und duldete sie unter einer Bedingung: dass niemand fragte, was das genau sei.

1902 stürzte Jewett aus einem Wagen und verletzte sich an Kopf und Rückgrat. Sie hat danach kaum noch geschrieben und starb 1909. Fields stellte die Briefe zusammen, es sollte ein Denkmal werden. Ein angesehener Bostoner Gelehrter sah die Sammlung durch und riet ihr, die Kosenamen zu streichen, sonst würden alle möglichen Leute sie falsch lesen. Sie folgte ihm. 1911 erschien der Band, und darin steht eine gesittete Freundschaft zwischen zwei Damen von Rang.

Warum das hier hängt

Hier kippt die Reihe von der Zensur der anderen in die Selbstzensur. Den beiden hat niemand etwas verboten. Es war die Überlebende selbst, fünfundsiebzig Jahre alt, die aus den Briefen der Toten die Stellen schnitt, an denen sie geliebt worden war. Sie tat es, damit das Andenken hält. Der Preis war, dass das Andenken falsch wurde. Ein Jahrhundert lang stand in den Büchern die bereinigte Fassung.

Letters of Sarah Orne Jewett, herausgegeben von Annie Fields, Boston 1911. Die Eingriffe sind in der Forschung dokumentiert.

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1922

Katharine Lee Bates über Katharine Coman · Wellesley, Massachusetts

Wer war das

Beide waren Professorinnen am Wellesley College. Coman lehrte Wirtschaftsgeschichte, eine der ersten Frauen in diesem Fach in den Vereinigten Staaten, und arbeitete über Armut, Streiks und Sozialversicherung. Bates lehrte Literatur und schrieb den Text von America the Beautiful, den dort bis heute jedes Kind kennt. Sie lebten fünfundzwanzig Jahre zusammen, in einem Haus, das sie The Scarab nannten.

Was geschah

Coman erkrankte an Brustkrebs und starb im Januar 1915, siebenundfünfzig Jahre alt. Bates lebte noch vierzehn Jahre.

In diesen Jahren entstanden die Gedichte, aus denen 1922 das Buch Yellow Clover wurde. Sie ließ es auf eigene Rechnung drucken. Der gelbe Klee ist kein ausgedachtes Bild: Die beiden hatten sich vor einer Trennung Blüten davon gegeben, und daraus wurde ein Zeichen, das sie einander über Jahrzehnte schickten, statt der Worte, die zu schwer waren.

Warum das hier hängt

Von allen Stimmen dieser Reihe ist ihre die einzige, die nichts zurücknimmt. Sie hat nicht gekürzt wie Annie Fields, nicht vierunddreißig Jahre gewartet wie Bettina von Arnim, nicht vor Gericht um Worte gerungen wie Wilde. Sie hat es hingeschrieben, ans Ende eines Gedichts, und drucken lassen, während sie noch lehrte. Es ist das letzte Wort auf dem Plakat, und es ist unmissverständlich.

Katharine Lee Bates, Yellow Clover. A Book of Remembrance, 1922. Übertragung aus dem Englischen für diese Reihe.

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1952

Alan Turing an Norman Routledge · Manchester, Februar

Wer war das

Alan Turing, neununddreißig Jahre alt, Mathematiker. Im Krieg hatte er geholfen, die deutsche Verschlüsselungsmaschine Enigma zu brechen. Danach legte er die Grundlagen dessen, was heute Informatik heißt, und stellte 1950 die Frage, ob Maschinen denken können. Norman Routledge war dreiundzwanzig, junger Mathematiker in Cambridge und ein Freund.

Was geschah

Am 23. Januar 1952 wurde in Turings Haus bei Manchester eingebrochen. Er ging zur Polizei. Bei der Vernehmung kam heraus, dass er eine Beziehung zu Arnold Murray hatte, einem neunzehnjährigen Mann, der den Einbrecher kannte. Turing verschwieg nichts. Damit hatte er sich selbst angezeigt, denn Sex zwischen Männern war strafbar, nach Paragraf 11 eines Gesetzes von 1885.

Am 31. März 1952 wurde er verurteilt. Murray kam ohne Strafe davon. Turing bekam Bewährung unter einer Bedingung: ein Jahr lang Spritzen mit einem künstlichen Östrogen. Er verlor seine Sicherheitsfreigabe, durfte nicht mehr für den Geheimdienst arbeiten und nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen. Am 8. Juni 1954 wurde er tot in seinem Haus gefunden. Die amtliche Untersuchung sprach von Selbsttötung.

Der Brief auf dem Plakat entstand dazwischen, zwischen der Vernehmung und dem Urteil.

Warum das hier hängt

Turing hat den Schluss, den man aus ihm ziehen würde, selbst aufgeschrieben, in drei Zeilen, als Logiker. Er wusste, dass man sein Leben gegen sein Werk verrechnen wird. 2009 entschuldigte sich die britische Regierung bei ihm, 2013 wurde er begnadigt, 2017 auch alle anderen, in einem Gesetz, das seinen Namen trägt.

Brief an Norman Routledge, Februar 1952. King's College Archive Centre, Cambridge, AMT/D/14a. Übertragung aus dem Englischen für diese Reihe.

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heute

Eine Vereinbarung in acht Punkten · 2026

Was das ist

Dieses Blatt zitiert niemanden. Es trägt als einziges keine Quellenzeile, weil es keine Quelle gibt. Zwei Menschen haben im Sommer 2026 aufgeschrieben, worauf sie sich geeinigt haben. Acht Punkte, eine Seite, mehr nicht.

Warum es hier hängt

Alle anderen Blätter zeigen dasselbe Scheitern. Es gab kein Wort, also gab es keine Form, also gab es nichts zu verabreden. Was man nicht benennen kann, kann man auch nicht miteinander aushandeln. Man kann es nur fühlen und hoffen, dass der andere dasselbe meint.

Montaigne hat den Freund erst beschrieben, als er tot war. Kleist hat gefragt und keine Antwort bekommen. Bettina hat vierunddreißig Jahre gewartet. Annie Fields hat die Beweise geschnitten. Turing hat den Schluss, den man aus ihm ziehen würde, selbst aufgeschrieben.

Dieses Blatt macht es andersherum. Nicht hinterher aufschreiben, sondern vorher. Nicht deuten, sondern verabreden. Es ist kein Vertrag, es steht nichts darin, was sich einklagen ließe. Es steht nur darin, was gilt, solange beide es wollen.

Kein Name

Auch hier steht keiner, wie auf allen anderen Blättern. Wer die beiden sind, gehört nicht zur Sache. Dass es sie gibt, schon.

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